Das pädagogische Konzept

Die vorschulische Erziehung der Kinder im Alter von 3-6 Jahren bedeutet, die Gesamtpersönlichkeit des Kindes allseitig, ausgleichend und familienergänzend zu fördern. Dabei gilt es besonders
  • das Selbstvertrauen und die Selbständigkeit 
  • die Bereitschaft und Fähigkeit zur Kommunikation
  • das Umweltverständnis und
  • wichtige Fertigkeiten der Kinder zu fördern. 

Im Mittelpunkt des pädagogischen Handelns stehen die Bedürfnisse der Kinder die nach dem situativen Ansatz aufgegriffen werden. Auf Basis der Lebenssituation, in der sich die Kinder befinden wie z.B. Familienumfeld, Persönlichkeit des einzelnen Kindes oder Zusammensetzung der Gruppe, werden Vorstellungen und Ideen der Kinder thematisiert und in Aktivitäten umgesetzt.

Beispiel: Ein Kind erzählt, dass es ein Meerschweinchen bekommen hat. Wir führen ein Sachgespräch, schauen Bilderbücher an und malen. Zum Abschluss darf das Kind sein Meerschweinchen mitbringen. Wichtige Erfahrungssituationen werden längerfristig im Voraus geplant, um eine umfassende Förderung der Kinder zu ermöglichen. Dazu gehört die eingeführte Projektarbeit, die einmal wöchentlich stattfindet. Hier wird den Kindern begleitend im gesamten Kindergartenjahr zu einem Projektthema Wissenswertes rund um die Natur und ihre Gesetzmäßigkeiten vermittelt. Über das aktuelle laufenden Projekt und die bereits durchgeführten Projekte informieren Sie sich bitte unter xxx

Dem "freien Spiel" messen wir eine große Bedeutung zu. Kinder haben das intensive Bedürfnis mit anderen Kindern zu spielen. Sie benötigen diesen intensiven Kontakt, um soziales Verhalten zu erlernen.

Ein wichtiger Bestandteil der ganzheitlichen Erziehung sind die religionspädagogischen Angebote, die gemeinsam mit der Pfarrerin Doris Barrois erarbeitet werden. Dazu gehören das Erzählen biblischer Geschichten, wiederkehrende Lieder und Gebete. Die Vorbereitung und Mitgestaltung von eigenen und Gemeindegottesdiensten wie Erntedankfest, Familienmesse zu Weihnachten, sind Höhepunkte.

Ein weiteres Augenmerk wird auf die Waldpädagogik gerichtet. Einmal wöchentlich besuchen die Kindern den nahegelegenen Wald und finden sich dort in den eigens gebauten Nestern zum selbst mitgebrachten Frühstück zusammen. Anschließend haben sie die Gelegenheit die Umgebung zu erkunden, die Natur mit Tieren, Pflanzen als auch bei diversen Spielen im Wald sich selbst besser kennenzulernen. Des weiteren orientiert sich die Arbeit mit den Kindern an Festen, Feiern, Jahreszeiten und dem Kirchenjahr.

Das pädagogische Konzpet gründet sich auf 

  • dem "Religionspädagogischen Förderprogramm" (ComeniusInstitut 1975) und
  • den Richtlinien des  "Bildungsprogrammes für saarländische Kindergärten" (2006).